Edelstahl, Alu oder Holz: Welcher Pizzaschieber ist der Richtige?

Pizzaschieber gibt es in vielen verschiedenen Varianten, der größte Unterschied liegt im Material. Produkte aus Holz, Edelstahl und Aluminium bringen ihre jeweiligen Vor- und Nachteile mit sich, die es lohnt, bereits vor dem Kauf genau zu kennen. So treffen Sie die richtige Entscheidung für einen lange haltbaren, gut funktionierenden Pizzaschieber, der Ihre schmackhafte Mahlzeit schnell und hygienisch in den Ofen und wieder hinaus befördert.
Der Pizzaschieber aus Edelstahl: edel und pflegeleicht

Zuerst kommen wir zu der teuersten Variante, den Pizzaschieber aus Edelstahl. Dieses Material ist beinahe "unkaputtbar", es rostet nicht und lässt sich nach der Benutzung einfach in der Spülmaschine reinigen. Das glatte Material bewirkt optimale Hygienemöglichkeiten; Vorsicht ist bei verkratzten Oberflächen geboten, in die sich Bakterien ansiedeln können. Besteht der Stiel ebenfalls aus Metall, kann dieser sich bei unsachgemäßer Handhabung erhitzen, dies führt im Ernstfall zu Verbrennungen. Doch wer seinen Pizzaschieber nur kurz in den Ofen schiebt, um die heiße Pizza herauszuholen, geht keine wirkliche Gefahr ein.
Wir empfehlen trotz der harten Materialbeschaffenheit eine sanfte Pflege ohne den Einsatz von Stahlwolle oder scheuernden Reinigern. Hartnäckige Lebensmittelreste lassen sich nach gründlichem Einweichen mit einem weichen Lappen entfernen. Der größte Haken beim Edelstahl-Pizzaschieber liegt im Preis: Er kostet durchaus das Drei- oder Vierfache eines Holzschiebers, leistet aber im Grunde genau dasselbe.
Der Pizzaschieber aus Aluminium: leicht und preiswert

Aluminium besitzt ein geringeres Eigengewicht als Edelstahl sowie eine
etwas weichere Konsistenz. Pizzaschieber aus diesem Material liegen im
mittleren Preisbereich, es gibt sowohl sehr günstige als auch
besonders teure Produkte. Gerade bei dieser Variante ist es nicht verkehrt,
das Produkt vor dem Kauf zu testen, denn es gibt einige ziemlich wacklige
Fabrikate unter den aus Stiel und Schaufel zusammengesetzten Aluschiebern.
Auch diese Schieberart ist normalerweise spülmaschinenfest und bereitet
bezüglich der Hygiene wenig Probleme. Man sollte den Alu-Schieber
natürlich sanft und pfleglich behandeln, die Stahlwolle bleibt auch
hier besser im Schrank liegen.
Bei Einsatz von Aluminium in direkter Nähe zu Lebensmitteln ist allerdings
einige Vorsicht geboten: Aus dem Material lösen sich beim Schaben
über den Pizzastein eventuell feinste Partikel, die sich auf dem
Teig der nächsten Pizza absetzen können. Die gesundheitliche
Wirkung von Aluminium in Lebensmitteln ist noch umstritten, dürfte
aber nicht besonders positiv sein. Als akut toxisch wird Alu jedenfalls
nicht angesehen, sonst wäre es in vielen Nutzungsbereichen längst
verboten. Bei gesunden Menschen geht man davon aus, dass die Alu-Partikel
über die Nieren wieder ausgeschieden werden.
Der Pizzaschieber aus Holz: kostengünstig und rustikal

Das Naturmaterial Holz liegt angenehm warm in der Hand, unbehandelte Hölzer sind gesundheitlich absolut unbedenklich und lassen sich problemlos in Kombination mit Lebensmitteln nutzen. Aus einem einzigen Holzstück oder stabilem Sperrholz gefertigte Pizzaschieber sind besonders stabil, denn es gibt keine "Sollbruchstelle" zwischen Stiel und Schaufel. Auch der Preis spricht für sich: Die Holzvariante wird zumeist besonders kostengünstig angeboten, achten Sie auf eine ausreichende Materialdicke und die abgeschrägte Kante im vorderen Bereich.
Der einzige Nachteil des Pizzaschiebers aus Holz liegt darin, dass er sich nicht für die Reinigung in der Spülmaschine eignet. Doch normalerweise lässt er sich ganz einfach mit einem feuchten Tuch säubern, fest haftende Teigreste können Sie mit dem Messer abschaben. Holzschieber, die hin und wieder mit Speiseöl eingerieben werden, halten besonders lange. Das Material heizt sich nicht so leicht auf und bietet eine angenehm rustikale Optik.
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